Maschinen- und Anlagenbau | ORANGE

Maschinen- und Anlagenbau

Modulare Produktstrukturen

Projekt Windenbaukasten


Projektbeschreibung:

Unser Kunde MacGregor Hatlapa vertreibt eine große Produktpalette im Bereich schiffbaulicher Ausrüstung. Ein Teil dieser Produktpalette sind die sogenannten Verholwinden (Mooring Winches), die auf Schiffen zum Festmachen in Häfen genutzt werden. Da Schiffe jeweils Unikate mit individuellen Randbedingungen hinsichtlich Größe und Funktionalität von Verholwinden sind, ergibt sich für diese Produktfamilie eine enorme Variantenvielfalt, der bisher nach dem Prinzip Engineering-to-Order begegnet wurde. Dies bedeutet jedoch eine vergleichsweise lange Zeit bis zur Angebotserstellung, jeweils hohen Engineering-Aufwand sowie eine mit jedem einzelnen Projekt ansteigende Teilevielfalt.

Um diese Probleme zu lösen, hat unser Kunde ein Konzept für eine modulare Verholwinde (Baukasten) entworfen, dass eine größtmögliche Abdeckung der zukünftig zu erwartenden Marktanfragen bieten soll. Parallel zur Entwicklung dieses Konzepts wurde für eine spezifische Baugröße und Variante einer Verholwinde ein Prototyp entwickelt und getestet.

Die Aufgabe von ORANGE Engineering war, das geplante Modularisierungskonzept auf Basis des fertigen Prototypen umzusetzen.

Da der Prototyp nur eine Variante der Verholwinde repräsentierte, war eine umfassende Schnittstellenbetrachtung der einzelnen Module (Baugruppen) im Hinblick auf ihre spätere Kombinationsmöglichkeit notwendig. Unter Berücksichtigung einer möglichst hohen Wiederverwendung von Bauteilen und einer konsequenten Umsetzung des modularen Aufbaus wurden insgesamt sieben Baugrößen von Verholwinden konstruiert, die ca. 40.000 Varianten von Verholwinden abbilden können. Elementare Projektinhalte waren u.a. die Auslegung von mehrstufigen Getrieben, die mit einer minimalen Anzahl an Varianten eine maximale Bandbreite des Leistungsbereichs abdecken sollten, sowie die Anwendung von tabellengesteuerten CAD-Modellen, die durch jeweilige Konfiguration in den gewünschten Zustand gebracht werden konnten.

Die Konstruktions- und Begleitdaten wurden direkt in das Kundensystem eingepflegt. Im Zuge des Projekts wurden für sämtliche Bauteilarten neue Zeichnungsstandards entwickelt.

Verwendet wurden die Systeme KissSoft, KissSys zur Getriebeauslegung, die Konstruktion erfolgte mit Solid Works, als Datenmanagementsystem kam das System Keytech zum Einsatz.

Die Projektabwicklung erfolgte angesichts der Komplexität der Aufgabenstellung auf Basis einer rollierenden Planung. Das Projekt wurde durch ein mehrköpfiges Team unter enger Abstimmung mit unserem Kunden abgewickelt und hatte eine Laufzeit von 2,5 Jahren.

 

Röntgenprüfzelle zur Erkennung von Fehlstellen

Für den Kunden Matrix Technologies wurde eine Röntgen-Prüfzelle für Aluminium-Gussteile entwickelt. Vom Konzept bis zur Zeichnungserstellung lag die Projektabwicklung komplett bei ORANGE.

Die zu prüfenden Teile werden manuell auf einen Zuführtisch abgelegt und eingefahren. Die innenliegende, in drei Richtungen verfahrende Röntgenröhre sowie der gegenüberliegende, ebenfalls fahrbare Detektor, durchleuchten das Bauteil. So können eventuell vorhandene Fehlstellen erkannt werden.

Die Besonderheit liegt in der hohen Genauigkeit der Verfahrachsen, die per Magnetfeld gesteuert werden. Die Anlage ist bei einem Zulieferer für die Automobilindustrie im Einsatz.

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Schienenfahrzeugtechnik für Vossloh Locomotives

Vossloh Locomotives ist als Teil der Vossloh AG eines von Europas führenden Unternehmen für Rangier- und Streckenlokomotiven.

ORANGE wurde beauftragt, die maschinentechnische Ausstattung wie Motor, Getriebe, Abgas- und Kühleranlage sowie Einhausung einer modifizierten dieselhydraulischen Lokomotive auf dem Lokrahmen anzuordnen und war dabei vollverantwortlich für das gesamte Engineering bis hin zur Erstellung der Fertigungsunterlagen.

Das Projekt hatte ein Volumen von mehreren tausend Konstruktionsstunden, an denen zeitweise bis zu 15 Mitarbeiter beteiligt waren.

G6_mtu_Bild Lokomotive